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Unser neues Helles

Franz Josef war - der Überlieferung nach - Ende des 19. Jahrhunderts der älteste Sohn des Braumeisters der bayrischen Landbrauerei in Eschenbach. Als gestandener Bayern-Bursche war er natürlich auch Schütze im örtlichen Schützenverein. Flogen ihm schon die Herzen all der jungen Dirndl zu, so wollte er auch noch Schützenkönig werden.

Als der langjährige Schützenkönig und örtliche Großbauer von heut auf morgen starb und das jährliche Schützenfest nach alter bayrischer Tradition vor der Tür stand, kam Franz Josef seinem lang gehegten Wunsch näher. Üblich in dieser Zeit war nämlich, dass der neue Schützenkönig zur Feier seines Sieges das ganze Dorf mit Bier verköstigen musste. Üblich war auch, dass man immer denjenigen gewinnen ließ, der sich diese Ehre auch leisten konnte.

Schlau wie man war, ließ man Franz Josef gewinnen. Und das noch für viele weitere Jahre. Denn als Jung-Bräu saß er an der Quelle des guten bayerischen Bieres aus Eschenbach, das für seinen Geschmack und seine limitierte Braumenge berühmt war. Das dort ausgeschenkte Bier wurde bereits nach kurzer Zeit nur noch FRANZ JOSEF Helles genannt.

Heute nennen wir unser bestes Helles - nach alter Tradition - wieder FRANZ JOSEF Helles.

Flasche Glas

Voller Genuss im Glas

Süffig, mild und bayerisch. Klar und hellgolden leuchtend im Glas. Weich und angenehm gehopft. Ein Genuss für alle Bierkenner, die den bayerischen Braustil zu schätzen wissen. Und davon werden es immer mehr.

Alkoholgehalt: 5,1 %
Stammwürze: 11,8 %
Gew. Trinktemperatur: 6°- 8°

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Raute

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Für jede Gelegenheit die richtige Verpackung. Für zu Hause, unterwegs oder als Überraschung.

Und der Genuss, immer ein Volltreffer.

0,5l Mehrweg, NRW-Flasche

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Historisches Bild
Eschenbacher

Brauerei-Historie

1750-1794

EIN GEORG, ZWEI JOHANN UND FÜNF KARL WAGNER

Ein Georg, zwei Johann und fünf Karl Wagner - acht Generationen prägen die Geschichte der Eschenbacher Privatbrauerei. Fest in heimatlicher Erde verwurzelt, blieben sie neben ihrer Tätigkeit als Bierbrauer der Landwirtschaft treu, rund zwei Jahrhunderte lang. Erst 1952 ließ die Konzentration auf die Bierherstellung mit der Ausweitung des Vertriebs für den damaligen Inhaber, den Senior-Chef Karl Georg Wagner (der sich in der Reihenfolge der Ahnen gleichen Vornamens scherzhaft „Karl IV." und seinen Sohn Karl Werner Wagner - den heutigen Brauereibesitzer -„Karl V." zu nennen pflegt) keinen Spielraum mehr, sich noch mit der 22 Hektar großen Landwirtschaft zu befassen.

Vollautomatische Brauereianlage und das erste gebraute Bier 1750

Diese Trennung bedeutete zweifellos eine scharfe Zäsur in der Tradition bäuerlicher Herkunft. Die totale Umstellung auf eine vollautomatische Brauereianlage in modernsten Gebäuden mit den dazu gehörenden maschinellen Einrichtungen verlangte jedoch die den Erfordernissen des 20. und 21. Jahrhunderts angepassten Arbeitsmethoden. In Frankfurt am Main war, wenn ein kurzer Gedankenflug erlaubt ist, ein Kind, das einmal der größte deutsche Dichter werden sollte, Johann Wolfgang Goethe, gerade ein Jahr alt, als 1750 in dem kleinen Dorf Eschenbach erstmals Bier gebraut wurde.

1710-1878

GEORG JOHANN WAGNER

Georg Johann Wagner (1710 bis 1775) war es, der hier für sich und seine Mitbürger, den damaligen Verhältnissen entsprechend, Bier braute und - sicher ohne einen Blick in die Zukunft - die Voraussetzung für die heutige Eschenbacher Privatbrauerei schuf.

Sein Sohn, der Brauer und Dorfschultheiß, Johann Georg Wagner (1744 bis 1804) richtete an der von Schweinfurt nach Bamberg führenden Durchgangsstraße auch gleich eine Wirtschaft ein, in der sein zunächst nur für den Eigenbedarf und die Bürger des Dorfes gedachtes Bier jedoch bald regen Zuspruch fand. Diese Wirtschaft bildet noch heute als „Eschenbacher Bräustübla" ein in der ganzen Umgebung geschätztes Lokal.

Der Enkel, wieder ein Johann Georg

Der Enkel des Gründers, wieder ein Johann Georg (13.12.1795 bis 09.05.1852), setzte den Auftrag seines Vaters, in erster Linie die Landwirtschaft zu betreiben und sich erst dann mit Bierbrauen zu beschäftigen, tatkräftig fort, ohne jedoch eine Ausweitung des Betriebes für notwendig zu halten.

Mit Karl Friedrich Wagner (12.2.1828 bis 12.10.1878) folgte der erste „Karl", der unverändert die ererbte Landwirtschaft mit Brauerei betrieb.

1948-1964

Die ersten auswärtigen Lokale

In den Dreißiger Jahren kaufte Karl Andreas Wagner mit der Gastwirtschaft „Zum Steigerwald" in Eltmann das erste auswärtige Lokal. Auch vor den Toren Schweinfurts, in Gädheim, und in den sogenannten „Heiligen Ländern" der südlichen Hassberge, in Kirchlauter und Hermannsberg, erfreute man sich bald an Eschenbacher Bier. Die begonnene Expansion wurde durch den Zweiten Weltkrieg kurz unterbrochen, konnte aber auf Dauer nicht mehr aufgehalten werden.

KARL GEORG WAGNER

Als 1948 Karl Georg Wagner (07.01.1929), verheiratet mit der aus Eltmann stammenden Gerda Nusser, als Neunzehnjähriger aktiv in die Brauerei-Arbeit eingriff und 1950 von seinem Vater zum Mitinhaber bestellt wurde, gestaltete sich recht bald, nämlich ab 1957, die Aufwärtsentwicklung geradezu explosiv. Mit dem Eintritt in das dritte Jahrhundert, wozu die damalige Zeit um 1959, als man überall noch unter dem Schock des Krieges und der ersten Nachkriegsjahre litt, noch keinen echten Anlass zum Feiern bot, begannen arbeitsreiche Jahre. Am 01. Januar 1961 übernahm Karl Georg Wagner als Alleininhaber die Brauerei.

1961-1967

Die Ausweitung

Nahezu ununterbrochenen Einsatz verlangten die Ausweitung der geschäftlichen Beziehungen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und in der Pfalz und der damit verbundene Bierausstoß, permanente Baumaßnahmen und Investitionen zur Vergrößerung und Modernisierung des Betriebes. Nachbargrundstücke mussten erworben werden, um die Kapazität des Unternehmens der steigenden Nachfrage nach Eschenbacher Bier anzupassen. 1961 und 1967 wurden für die Arbeiter der Eschenbacher Privatbrauerei fürsorglich zwei Mietshäuser mit insgesamt 13 Wohnungen errichtet, um das schon immer starke Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter an die Brauerei zu bestätigen.

KARL ANDREAS WAGNER

Bis zu seinem Tod, am 07. Januar 1966, stand Karl Andreas Wagner Tag für Tag in der Brauerei; denn auch als damaliger Seniorchef kannte er kein Ausruhen. Die Tatkraft des Sohnes und der Mitarbeiter brauchten die Erfahrung, das Wissen und das Beispiel des Alters. Als Karl Andreas Wagner die Augen für immer schloss, wusste er sein Werk in besten Händen.

Die große Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Bundesrepublik Deutschland bot nicht nur eine Chance, sondern forderte geradezu den unabdingbaren unternehmerischen Einsatz